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Eine Ballonfahrt

Hoch hinaus ging es für mich und meine Mitfahrer. Was gibt es schönes als fliegen? Oh ... räusper ... natürlich heißt es "fahren". Das wurde uns eingehend erklärt von unserem Ballonfahrer Helmut.

Viel interessantes über die Geschichte und die Hintergründe zur Ballonfahrt als auch viel interessantes zu Celle und seiner Umgebung.

Aber erst einmal hieß es: anpacken. Der Ballon wurde vom Team in Position gebracht und dann hieß es "Hülle legen". Das machten wir und nach nur einer halben Stunde Aufbauzeit waren wir fahrbereit und hoben auch schon vom Boden ab. Großartig! Was für ein Gefühl!

Wir schwebten über Celle und waren gleich in einer anderen Welt. So schien es mir zumindest. Die Menschen unten am Boden hörten natürlich das laute Geräusch, dass der Brenner machte und schauten nach oben. Sie winkten und riefen, begeistert - wie wir!

 

 

Schließlich ging auch dieses Abenteuer zu Ende - nicht ohne obligatorische Ballon-Taufe.

 

Ich höre jetzt auf den klangvollen Namen:

 

Herzog Rolf, über sein Celle fahrender Reiki-Meister am Grund zur Dammfleth.

Unsere Wochengeschichte

Die Goldfischformel

 

Mr. Jian war auf den ersten Blick unauffällig. Ich traf ihn inmitten befreundeter Kollegen und wir tauschten höflich einen Gruß aus. Interessiert betrachtete er mein Gesicht in Erwartung eines Gespräches oder einer Frage. So ergab sich ein Gedankenaustausch, bei dem, zugegebenermaßen, ich der Erzählende war und Mr. Jian freundlicher Zuhörer blieb. Seine zurückhaltende Art machte es mir leicht, alles was mich bewegte, zu äußern, über meine Sorgen zu sprechen und meine Pläne darzulegen. Nicht oft geschieht es, dass man jemandem begegnet, der, wie Mr. Jian, das Gefühl vermittelte, dass alles was gesagt wurde seine Richtigkeit hatte.

Nach einiger Zeit, ich schaute auf die Uhr und war erstaunt, wie spät es schon war, verabschiedete ich mich höflich von meinem Gesprächspartner, nicht ohne die vage Vereinbarung eines Wiedersehens getroffen zu haben.  Selbstverständlich stimmte Mr. Jian zu, was mein bereits vorhandenes Glücksgefühl noch hob.

Ich verließ das Gebäude und eilte zu meinem nächsten Termin, ein geschäftliches Treffen mit Unternehmern der Stadt. Meine Präsentation des Vorhabens geriet schwungvoll und so erhielt ich nicht nur den Applaus meine Zuhörer nach dem Vortrag, sondern auch unerwartet viele Aufträge. 

War es nicht verblüffend? Heute Morgen noch hatte ich meinen Kaffee hinuntergestürzt, um noch Zeit für letzte Korrekturen an meinem Vortrag zu haben, befürchtete ich doch, wichtige Details übersehen zu haben. Danach war ich in die Stadt gefahren und stellte fest, dass ich etwas zu früh angekommen war. So schlenderte ich noch ein wenig durch das Einkaufszentrum, in dem ich meinen Wagen abgestellt hatte. 

Etwas hatte mich fast magisch angezogen, und ohne dass ich es benennen konnte, fand ich den Weg in eben den Bereich, in dem ich den mir bis dahin unbekannten Mr. Jian getroffen hatte. Zufall oder Glück? Schmunzelnd über den Verlauf der Ereignisse an diesem Tag, stieg ich in mein Auto mit dem guten Gefühl, Freude und Erfolg in einer solch´ kurzen Zeit erlebt zu haben.

Am Abend, nachdem ich die Aufträge durchgesehen und bereits an meine Firma weitergeleitet hatte, setzte ich mich mit meinem Abendbrot und einem diesem Anlass angemessenen Rotwein, in meinen Lesesessel und dachte noch einmal über diesen wunderbaren Tag nach. 

Was genau war eigentlich geschehen? Ich war doch kein anderer Mensch als sonst während meiner Präsentationen. Und doch – Applaus hatte ich bisher nie von meinen Zuhörern erhalten, Zustimmung und natürlich auch Geschäftsabschlüsse ja, doch eine solche Anerkennung, ja Freude geradezu bei Einigen? Nein, das hatte ich noch nie erlebt.

Was also war geschehen? Ich konnte mir keinen Reim darauf machen – gut vorbereitet war ich immer, korrekt gekleidet sowieso. Mein Auftreten war bestimmt und professionell. Freundlich, aber nicht aufdringlich. Auf diesem Wege keine Antwort findend, beschloss ich, am nächsten Morgen einen der Teilnehmer meiner Präsentation, den ich seit einiger Zeit kannte, zu kontaktieren. Wir hatten uns mehrfach zu geschäftlichen Anlässen getroffen und er konnte mir sicherlich sagen, ob etwas an meiner Art des Vortrages anders war als sonst.

So legte ich mich mit einem guten Gefühl zu Bett und schlief auch sogleich ein. 

Soweit ich weiß, träumt jeder Mensch einen oder mehrere Träume in der Nacht, derer er sich aber nicht oft erinnern kann, sobald er erwacht. Mir ergeht es oft ebenso. Ein fröhlicher oder beunruhigender Traum ist mit dem öffnen der Augen schnell fortgezogen.  

 

Dieser Traum war anders. Ich lag auf einer Waldlichtung, die von hellem Sonnenschein beschienen war. Es fühlte sich so leicht und harmonisch an, ich konnte das Gras riechen und die Wärme der Sonne auf meiner Haut fühlen.

Ich lag nur da und schaute auf die Baumwipfel um mich her, hörte dem Gesang der Vögel zu und war frei und glücklich.

Zu meiner Freude erschien auf einmal Mr. Jian vor mir. Wie bei unserem ersten Treffen war er auch dieses mal sehr zurückhaltend, doch allein seine Anwesenheit versetzte mich in eine solche Begeisterung und Lebensfreude, dass ich hätte aufspringen und tanzen wollen.

Da endete der Traum und ich saß kerzengerade in meinem Bett. Ein ungekanntes Glücksgefühl durchströmte meinen Körper. Alles war so real gewesen in meinem Traum, ich hätte es aufmalen können und kein Detail vergessen.

Während des Duschens und Frühstückens dachte ich unaufhörlich an meinen Traum, an die Waldlichtung, Mr. Jian und die unbeschreibliche Freude, die ich gefühlt hatte. Noch immer lächelte ich und summte vor mich hin.  

Statt des blauen Kostüms, das ich mir für den heutigen Tag herausgelegt hatte, entschied ich mich, mein buntes Sommerkleid aus dem Schrank zu nehmen und anzuziehen. Es war sicherlich warm genug, und wenn nicht, konnte mich eine Strickjacke wärmen.

Ich nahm nicht, wie sonst, meinen Wagen für die Fahrt zu Arbeit, sondern entschied mich für das Fahrrad, das schon seit langer Zeit unbeachtet im Keller stand. Froh gelaunt schwang ich mich in den Sattel und radelt lächelnd dem Tag entgegen.

Im Büro angekommen fand ich einen Zettel mit einer Notiz, die mir mitteilte, sogleich zu meinem Abteilungsleiter zu kommen. Er saß in seinem Büro, wie immer über einen großen Stapel Papiere gebeugt und grüßte mich höflich und sachlich, wie es seine Art war. Nichts konnte diesen Mann aus der Ruhe bringen – allerdings auch nichts ihn in eine andere Stimmung versetzen als die, die er immer hatte. Es war eine Art stirnrunzelnder Höflichkeit, ein Ausdruck leichten Bedauerns war immer in seinem Blick. Nicht dass er unzufrieden mit der Leistung seiner Mitarbeiter war . Es schien mir, als habe er vor seinem inneren Auge ständig eine Verkaufszahlenkurve, die mit der Realität nicht übereinstimmte. Seine war der Idealzustand, der Glücksfall, etwas, das nicht immer erreicht werden konnte. Selbst bei größtmöglichen Anstrengungen Aller waren die tatsächlichen Verkaufszahlen nur annähernd denen meines Abteilungsleiters. 

`Mrs. Filbis´, begann er in seinem eigenen, gleich bleibenden Tonfall. `Ich habe heute morgen Ihre Zahlen des gestrigen Tages erhalten´, und strich geistesabwesend über das Papier, das vor ihm lag. `Ja,´ sagte ich lächelnd und leicht fröstelnd in meinem Sommerkleid. `Es war eine gute Präsentation und ich hoffe das Ergebnis ist auch für Sie zufrieden stellend.´ Ich wartete auf eine Antwort, doch er stand auf und ging neben seinem Schreibtisch auf und ab, ohne etwas zu sagen. Das beunruhigte mich nicht sehr, wusste ich doch seinen gedankenschweren Blick zu deuten. Alles schien in Ordnung, natürlich nicht im Verhältnis zur gedachten Verkaufszahlenkurve, doch ich hatte gute Arbeit geleistet und mehrere Aufträge erhalten. Noch immer hatte er nicht geantwortet und ich räusperte mich, `Mr. Rinch, stimmt etwas nicht mit den Aufträgen? ´ Er wandte sich um, schaute mich an und setzte sich zurück auf seinen Stuhl. Dann gab er mir mehrere Seiten Papier mit der Bemerkung, ich solle sie durchsehen. 

Verwundert nahm ich die Papiere und sah sie durch. Es waren Ausdrucke von e-mails, der Eingang aller verwies auf den heutigen Morgen. 

Etwas verwirrt schaute ich zu Mr. Rinch, der immer noch keine Veränderung seiner Gesichtshaltung zeigte. So begann ich also die Inhalte der mails zu lesen. Alle waren an unser Unternehmen, den Verkaufsleiter, gerichtet. Der erste Absender war ein Mr. Wilberts, der, wie ich mich erinnerte, gestern an meiner Verkaufspräsentation teilgenommen hatte. Er schrieb: `Sehr geehrter Mr. Rinch, ich habe selten Gelegenheit an einem besonderen Ereignis teilzunehmen – gestern war ein solcher Tag! Ich nahm an der Informationsveranstaltung Ihres Unternehmens, geleitet von Mrs. Filbis, teil. Ich bin außerordentlich beeindruckt von ihrer Präsenz und ihrer immensen Ausstrahlungskraft. Lassen Sie mich Ihnen herzlich danken für die Einladung und ich erteile mit höchster Überzeugung den nachfolgenden Auftrag.
Ihr Jonathan Willberts´.

Ich ließ das Blatt sinken und schaute fragend zu Mr. Rinch. `Oh´ war das einzige Wort, dass ich herausbrachte. 

`Alle anderen mails sind ähnlich lautend´ erklärte mir mein Vorgesetzter und stand auf. Er nahm die Zettel wieder an sich und setzte sich. `Ja, also,´ ich krächzte etwas heiser und räusperte mich. `Das ist , hm, natürlich schön..´ `Schön? ´ fragte Mr. Rinch und schaute mich über seine Brillengläser an. `Schön sagen Sie, Mrs. Filbis? Ich denke, es ist phänomenal´, und er ließ ein Lächeln über sein Gesicht gleiten. `Wir haben 12 Aufträge erhalten, fünf davon sind von Unternehmen, die wir seit sehr langer Zeit versuchen, als Klienten zu gewinnen. Da sagen Sie: SCHÖN?´ 

Natürlich ist man immer auf den Ernstfall vorbereitet, also dass der Kühlschrank mitten im Hochsommer seinen Dienst einstellt, oder dass der Wagen nicht anspringt wenn man auf dem Weg zu einem absolut wichtigen Termin ist. Aber dieses hier? War es denn ein Ernstfall? Ja! Mr. Rinch hatte gelächelt. Das war in den vier Jahren, in denen ich im Unternehmen arbeitete, nicht einmal vorgekommen. Wie also sollte ich mich verhalten.

Unruhig rutschte ich auf meinem Stuhl hin und her. Das war doch ein Erfolg, also warum nun so nervös? Es war ein ´phänomenaler´ Erfolg, wie sich mein vor mir sitzender Abteilungsleiter ausgedrückt hatte. Es machte sehr unsicher, denn auf der schmalen Skala von Erfolg und Misserfolg wusste ich genau, wo ich jeweils stand. Diese mails hatten die Begrenzungslinie in Richtung `plus´ durchbrochen und waren auf dem Weg in die Galaxis.

`Wie haben Sie das nur angestellt? ´ Wieder stand Mr. Rinch vor mir und starrte mich an. `Oh, ich denke, ich habe gute Arbeit geleistet, aber einen solchen Erfolg, nun, ich weiß auch nicht,´ stammelte ich.

´Ich denke, Sie sollten heute einen Tag frei machen und dann morgen mit frischem Elan und gleichen Ergebnissen  (hier lächelte er mich verschwörerisch an) wieder an die Arbeit gehen.´ 

Ein leichtes Schaudern durchlief meinen Körper – ganz und gar nicht verständlich das Verhalten von Mr. Rinch, dachte ich und stand langsam auf. Er sah mich noch immer freundlich mit diesem angedeuteten Lächeln an und ich lächelte verlegen zurück. `Nun, dann werde ich mal an die Arbeit gehen…´ hörte ich mich reden und war über die Ferne meiner Stimme verwundert. ´Ja, wunderbar´, antwortete Mr. Rinch und nickte mir noch einmal zu, um sich dann wieder in die auf seinem Tisch liegenden Unterlagen zu vertiefen.

 

Da ich nun irgendwie komplett aus dem Takt der Betriebsamkeit gekommen war, überlegte ich mir, kurz in der Cafeteria unserer Abteilung vorbeizuschauen. Vielleicht konnte ich den einen oder die andere Kollegin und Kollegen treffen, die mir mit einem Gespräch zurück zur Normalität des Alltags helfen würden.

Ich traf Jorn, nicht mein favorisiertester Kollege, für den heutigen Anlass aber wohl ausreichend. `Hi´, sagte ich, `darf ich mich zu Dir setzen?´ `Oh, hm, ja, warum eigentlichen nicht, ´  er schien verwirrt zu sein, ob nun wegen meines Auftauchens oder weil er ohnehin immer verwirrt war, konnte ich nicht ergründen.

Also setzte ich mich und schaute neugierig auf den Stapel von Papieren, die er inmitten seinem Frühstück – einer Tasse Kaffee und einem Croissant  - liegen hatte und hin und her wälzte. `Interessantes Thema? ´ fragte ich ihn und versuchte fröhlich drein zuschaun. `Nein, nicht das ich wüsste´, erwiderte er und schien etwas ungehalten.

`Gina, was willst Du hier? ´ Ich erstarrte ob der plötzlichen Frage und hob abwehrend die Hände. `Schon gut, ich wusste nicht, dass Du nicht angesprochen werden möchtest´, entgegnete ich und wollte schon aufstehen, als ich seine Hand um meinen Arm spürte und er mich wieder auf den Platz zurückzog.

`Sei nicht beleidigt, ich habe einfach viel zu tun. Und Du ja übrigens auch, wie man so hört´ , sprach er mit einem leicht säuerlichen Unterton. Verwirrt schaute ich ihn an und fragte mich, warum ich nur so blöd sein konnte, mich neben den abstrusesten Mitarbeiter des Unternehmens zu setzen. `Was soll denn das heißen, ich habe viel zu tun, wie man so hört?´  äffte ich ihn nach.  Ach, das war schon ein verrückter Tag, wie eine Berg und Talfahrt. 

`Sei nicht eingeschnappt, ich meine, dass ich von Mr. Rinch das gestrige Tagesergebnis unter die Nase gehalten bekommen habe, und er mir ziemlich unmissverständlich klar gemacht hat, dass jemand, der erst zwei Monate in der Firma ist, mehr Abschlüsse hat als ich, der schon seit vier Jahr hier herumdümpelt.´ `Herumdümpelt? Er hat herumdümpelt gesagt?´ Ich starrte Jorn fassungslos an. `Nein, hat er so natürlich nicht gesagt, aber er hat es so gemeint. Mr. Miller, ich sehe wenig Aufwärtstrend in ihren Abschlussleistungen – wie anders als ´herumdümpeln´ kann denn das gemeint gewesen sein?´ 

Er tat mir leid und unwillkürlich öffnete ich meine Handtasche, um ihm zum Trost ein Pfefferminz anzubieten - da fiel mein Blick auf die Visitenkarte, die ich vom Laden, in dem ich Mr. Jian getroffen hatte, mitgenommen hatte. Das war es! Ich bot Jorn an, mit mir zu Mr. Jian zu gehen – es hatte mir so viel gebracht, Inspiration, Freude, Energie, es sollte auch bei ihm wirken.

Nun zog ich ihn spontan in die Höhe und schob mit einer Handbewegung seine Papiere zusammen. `Komm mit, ich habe eine tolle Idee, wie Du wieder fröhlicher wirst. Du wirst schon sehen.´ Mit meinem energischen Ziehen kam er auf die Beine und schaute verwirrt und leicht verärgert zu mir. `Was ist denn eigentlich los, Gina? Du bist ja total aufgekratzt. 

Zuerst stockend, dann fließender, erzählte ich von dem vorangegangenen Gespräch mit meinem Vorgesetzten, dem Erfolg bei meinen Kunden und schlussendlich von der Begegnung mit Mr. Jian. Mein kurzer, aber mit sehr viel Enthusiasmus vorgetragener Bericht löste bei meinem Kollegen ein leichtes Kopfnicken aus, gefolgt von einem „Ach ha, wie schön“. Als ich ihn weiterhin ohne Kommentar ansah, drückte er sich noch ein „Ja und sonst so?“ heraus. Ich hatte schon vieles erlebt auf meinem beruflichen Weg, aber dass so wenig, im Grund keine Anteilnahme von einem Kollegen kam, nicht.

So räumte ich meinen Platz, murmelte einen Gruß und ging. 

Ich stellte meine Handtasche ab und sagte: "Ich muss mich bei Mr. Jian bedanken" und war auch schon aus dem Büro hinaus gelaufen.

Drei Häuserblocks weiter sah ich es schon - Jerry´s Tierladen. Ich ging hinein und da war er - Mr. Jian.

Ruhig und entspannt zog er seine Runden - im Goldfischbasin.

Auch wenn Sie mich jetzt für etwas sehr überspannt halten - ich hatte meine innere Ruhe und Kraft gefunden bei einem Goldfisch.

"Ja, da sind Sie ja wieder" lächelte mich Jerry an. "Habe ich es Ihnen nicht profezeiht? Sie kommen wieder".

Glücklich verließ ich den Laden - mit einem kleinen Aquarium unter dem Arm - und Mr. Jian.

 

 

 

Auf dem Kinderfest ...

Das Schönste an diesem Tag waren die leuchtenden Kinderaugen. Vielen Dank an Rezan Uca (siehe Foto unten), der diesen Tag möglich gemacht hat und ich mit einem Stand vertreten sein durfte!

 

 

Ent-Spannt und freudig war der 1. Kindertag auf dem Gelände des Urfa-Marktes in Celle. Vorlesen, erklären und immer wieder erläutern, wofür ich denn das "Gewand" (ein Obod-Gewand) anhabe ... Das hat Spaß gemacht!

 

Meine Herzmeditation

Zu meiner Meditationsgruppe kamen – obwohl es doch erst Montag war – gestresste Teilnehmer. Ich hatte mich schon vorab entschlossen, eine Meditation des Herzens anzuleiten, was eine gute Entscheidung war.

In dieser besonderen Meditation führe ich die Teilnehmenden in eine tiefe Entspannung, damit sie sich auf den Weg zu ihrem inneren Herzraum begeben können. Hier finden sie in Ihrer Versenkung ein Haus, beschützt von einem Engel oder einer Fee. In diesem Haus finden sie, auf einem Tisch, ein Kästchen. Vor dem Tisch setzen sie sich auf einen Stuhl und öffnen langsam dieses Kästchen, wo sich die Erinnerungen an einen besonders glücklichen Moment des eigenen Lebens zeigen. Diese Erinnerungen können die Meditierenden mitnehmen und sie kommen dadurch gestärkt und erholt in die Jetzt-Zeit zurück.

 

Es ist einfach wunderbar anzusehen, dass die Teilnehmer dadurch Kraft und sichtliche Erholung gewinnen konnten und nun gestärkt in die Woche starten.

Meine Meditation findet bis Ende August jeden Montag ab 19.30 Uhr in der Landgestütstraße 5 in Celle statt. Die Teilnehmergebühr beträgt € 15,-- und um Anmeldung wird gebeten.

August

William der Eroberer brachte den Namen „August“ nach England, wo er Weodmonað ersetzte, was bedeutete "Monat des Unkrauts".

Der Monat August ist benannt nach dem römischen Kaiser Augustus. 

Er beendete das Kalenderjahr. Die begonnen Reformen durch seinen Großonkel und Adoptivvater Julius Cäsar wurden von ihm fortgeführt und beendet.

Seine Geburtstagsblume ist die Gladiola, die Schönheit, Kraft des Charakters, Liebe und Ehe versinnbildlicht.

Juni / Juli

Jetzt ist Sommer!

 

Die Zeit des Überschwangs der Freude in der Natur.

Auch wir haben uns gefreut, als wir entdeckten, dass eine Amsel ihr Nest in unserem Fahrradschuppen baute.

Zwei kleine Amseljunge sind sehr hungrig und warten auf Futter.

Sie hat sich einen guten Platz ausgesucht - geschützt vor Regen und Sturm durch ein Dach, und durch Holzwände vor neugierige Blicken von Räubern.

 

Die Amsel ruft uns vom Torweg zwischen den beiden Welten und drängt uns, einen spirituellen Pfad zu verfolgen und/oder selbstbewußter zu werden.

 

Sie ruft in die Dämmerung und zeigt den Menschen, daß sie mehr über  ihre versteckten Motivationen und Potentiale entdecken können, ihrer bewußt werden und sie nutzen sollen.

 

Sich auf die äußere Welt zu konzentrieren und auf seine Pflichten in dieser Welt ist eine unserer Aufgaben. Wir haben aber auch die Möglichkeiten, uns unserer Seele und unseren inneren Welten zuzuwenden. Wir können eintauchen in in Träume und Mythen und das für uns Wichtige und Entscheidende finden.

 

Wer dem Lied des Druid Dhubh (Amsel) zuhört, erlangt Heilung und findet neue Tiefen in seiner Seele, die ihn kraftvoll und stark werden lassen.

Mai

 

Ein altes schwedische Frühlingslied, das den Frühling begrüßt nach einem langen, kalten Winter

April

 

Johann Ludwig Wilhelm Müller

Leichtsinnig,  launig,  neckisch,  ausgelassen,
Wandl'  ich in jeder Stunde Leib und Sinn:
Kaum weiß ich selbst,  wie ich beschaffen bin,
Wie sollen mich die fremden Leute fassen?

Hier werf' ich einen Schneeball durch die Gassen,
Dort schweb'  ich blau in jungen Düften hin,
Bald streich'  ich sanft der Schönen weiches Kinn,
Bald sagen sie,  ich wäre grob im Spaßen.

Gern wollt'  ich dir noch Vieles von mir sagen,
Doch drückt mich des Sonettes enges Band,
Das mir die Muse um den Mund geschlagen.

Sie sprach: Ich kenne dich als ungezogen,
Und jener Herr hat in dem welschen Land
Der besten Sitt'  als Kavalier gepflogen.

Simon Howden - Free Digital Photos

März

 

Wussten Sie, dass der Monat März der erste Monat des Jahres im römischen Kalender war?  März wurde dem Mars - dem römischen Gott des Krieges - geweiht und hieß bei den Römern Martius.

Da sehr viele Kriege während dieses Monats März stattfanden, bereiteten sich die Menschen schon im Voraus darauf vor, dass es in diesem Monat zu bewaffneten Handlungen kommen konnte.

Der Planet Uranus wurde am 13. März 1781 entdeckt und Michelangelo wurde am 6
ärz 1475 in Caprese, Italien, geboren.

 

Februar

 

Von frühen Zeiten an ist die Mistel, die ihre Blütezeit im Februar und März hat, als magische und heilende Pflanze betrachtet worden. Die Griechen und anderen alte Zivilisationen glaubten, dass Misteln mystische Mächte besitzen. Die seltene Eichen-Mistel wurde von den Druiden hoch geschätzt. Die nordamerikanischen Indianer verwendeten die Mistel um Masern und Zahnschmerz zu heilen. Heute wird die Mistel noch zu medizinischen Zwecken verwandt.

 


Januar

 

Der erste Monat des Jahres wurde von den Römern`Ianuarius´ nach Janus, dem Gott des Anfangs und des Endes, benannt. Wir sehen dasselbe Wort in iānua , dem lateinischen Wort für `ein Tor´ oder `eine Öffnung´. So machten es sich die Römer zur Gewohnheit, sich mit Bitten für einen einen guten Neustart an Janus zu weden. Er war auch der Gott des Tagesanfanges und es war nur natürlich, dass, als ein neuer Monat am Anfang des Jahres hinzugefügt wurde, es nach ihm genannt werden sollte. Während dieses Monats wurden Jahnus Essen, Weihrauch und Wein geopfert.

Da ein Tor beide Wege öffnet, war Janus im Stande, zurück in die Vergangenheit und vorwärts in die Zukunft zu sehen und sein Portrait zeigte ihn mit einen doppelten Kopf, der in zwei verschiedene Richtungen schaute. Er war auch der Beschützer des Handels.

Dein Selbst

 Ein Zen-Student sagte zu seinem Lehrer: "Meister, ich habe von Zeit zu Zeit ein hitziges Termperament. Bitte helfen Sie mir, dieses loszuwerden."

"Dann zeige mir dieses hitzige Temperament, " sagte der Lehrer.
"In diesem Augenblick kann ich es Ihnen nicht zeigen" erwiderte der Schüler.
"Warum nicht?" fragte der Lehrer.
"Es entsteht plötzlich" entgegnete der Schüler.
"Dann kann es nicht Deine eigene wahre Natur sein," sagte der Lehrer, "denn wenn es so wäre, wärest Du im Stande, es zu mir jederzeit zu zeigen. Warum erlaubst Du etwas, das nicht Dein eigenes ist, Dein Leben zu beunruhigen?"

Danach, wann auch immer der Student spürte, dass sich wieder das hitzige Temperament melden wollte, erinnerte er sich an die Wörter seines Lehrers und überprüfte seine Wut. Nun konnte er sein eigenes, ruhiges Temperament leben.

Lieben heißt auch handeln

Dieses Herz fand ich ..... als ich eine Tomate durchschnitt. "Wie schön", waren die ersten Gedanken, die mir in den Sinn kamen. Während der Betrachtung dieses Herzens kam die Erkenntnis, dass ich erst nach dem Teilen dieser Frucht das Herz sehen konnte. So müssen wir auch oft im Leben den ersten Schritt machen, etwas "tun", damit wir das Schöne sehen können.

Vortrag: "Vermeidung von Burn-out"

Eine der modernen Krankheiten unserer Neuzeit ist das BurnOut-Syndrom: der Zustand der völligen physischen und psychischen Erschöpfung.

Dem Druck unserer Leistungsgesellschaft immer mehr in immer kürzer Zeit zu bewältigen sind immer weniger Menschen gewachsen und so führt diese überfordernde Dauerbelastung zum Endzustand der Entwicklungslinie.

Die Betroffenen merken oft viel zu spät "wenn nichts mehr geht", gestehen sich zudem nicht offen ein, die Krankheitssymptome des BurnOut aufzuweisen: Konzentrationsmangel, fehlender Antrieb, ständige Müdigkeit, Schlaflosigkeit, Gleichgültigkeit, negative Gemütszustände, Aggression.

Wenn Sie mehr über die Entstehung und Vermeidung von BurnOut erfahren möchten, mit Ihren Leistungsressourcen gesund umgehen wollen und Strategien gegen das Ausbrennen entwickeln wollen, ist dieser Vortrag genau der Richtige für Sie.

Zur Auswahl ein Abend-, oder ein Vormittagstermin

Dauer jeweils ca. 60 Minuten, mit anschießender offener Diskussion

Teilnehmerzahl: max. 10 Personen

Auf Anfrage

Leitung: Rolf Blum

Ort: Praxis Treffpunkt Meditation, Landgestütstr. 5, 29221 Celle Preis pro Person: 10,00 € inkl. Mwst.

 

Burn-out.... und dann?

Foto: Ambro / FreeDigitalPhotos.net

Psychische Überlastung - ein anderes Wort für Burn-out, ist einer der häufigsten Gründe, dass Menschen sich im privaten wie beruflichen Umfeld zurückziehen, Veränderungen, wie leichte Reizbarkeit oder anscheindende Teilnahmslosigkeit, zeigen. Die Zeichen für diese Erkrankung sollten früh wahrgenommen und dann ärztlich behandelt werden.

 Damit es nicht zu einem Krankheitsverlauf kommt, kann man präventiv einiges tun. Die Gründe und Ursachen für diese psychischen Überlastungszustände erkennen und dagegen steuern.

 Nutzen Sie auch die Angebote des Treffpunkt Meditation, Reiki und Entspannung für die Seele bieten gute Unterstützung für ein gesundes Wohlbefinden.

 

Urlaub...

...einfach mal `ausspannen´ und `die Seele baumeln lassen´, geht das eigentlich nur im Urlaub? Ich habe in diesem Sommer Ferientage an der See, genauer gesagt: an der Ostsee, verbracht. Hier entstand auch das Foto mit den sehr `relaxten´ Möwen.

Erholung und Entspannung sollten nicht nur im Urlaub ein Thema sein, sonst kann es sogar zu einem  Burn-Out kommen. Zu diesem Thema referiere ich im September auf der Messe `aktiv und fit  – 50+´ und zu den Fragen, was zu einem solchen Burn-Out führen kann und welche Möglichkeiten der Stress–Prävention es gibt.

 

Ich freue mich, wenn ich Sie an meinem Stand 67 in der Congress Union am 24. und 25. September begrüßen darf. 

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