Behandlungen:

 

  • Reiki
  • Energetische Aufrichtung
  • Schamanische Anwendungen
  • Systemische Lösungsarbeit
  • Systemisches Coaching

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Ihr Weg zu uns: Landgestütstraße 5 29221 Celle

 

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Landgestütstraße 5, 29221 Celle

 

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Interessante Links

www.reiki-land.de

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Das Awen-Reiki

 

Ich bin geboren und lebe in Europa, meine Wurzeln sind in Deutschland, Niedersachsen, mithin noch zugehörig zu dem Gebiet Sachsen  wo 783 unserer Zeit Widukind von Karl dem Großen als letzter druidischer Herrscher besiegt wurde. („Widu“ steht für „Wald“, also Kind des Waldes, ein schamanischer Name, der auch für den Wolf benutzt wurde).

Bis dahin war das druidisch-schamanische für die Menschen Bestandteil des täglichen Lebens. Erst durch die Unterwerfung Widukinds und der anschließenden Zwangschristianisierung und Verfolgung ging vieles von dem alten Wissen und Techniken verloren. Aber eben nicht alles.
Während die neue Medizin, wir nennen sie „Schul-Medizin“, gerade auf gut 200 Jahre Erfahrung aufbauen kann, kann die Energie-Medizin / unser Schamanismus und damit auch das Reiki auf Erfahrung und Wissen von über 20.000 Jahren zurückgreifen.

Damit stellt sich mir die Frage, gab / gibt es Reiki nur in Asien oder auch schon seit frühester Zeit bei uns? Unsere Wurzeln sind dort, wo wir geboren sind und dort, wo wir leben. Für die Menschen, die in Mitteleuropa, in Deutschland, ihre Wurzeln haben, ist das von den Vorfahren gelebte und erlebte weitergereicht an sie. Wir er-leben unsere Umgebung, wir er-kennen unsere Sprache, wir er-fahren die Mentalität der Menschen. Das macht die Kraft des Reiki, die universell überall auf der Welt vorhanden ist, besser erfahrbar und klarer für unseren Kulturkreis. Die Sprache und Symbole unseres eigenen Kulturkreises ist uns nah, unserem Herzen nah. Das Awen-Reiki bedeutet, die universelle Kraft in unserem Kulturkreis erfahrbar machen.

Auch bei uns gab und gibt es Schamanen, Heiler und Druiden. Die Lehre des Reiki umfasst hier die Kräfte des Nwyfre (sprich: Nifri) und des Awen (sprich: Ao-En). Dieses alte Wissen ist nicht verloren gegangen, sondern es war nur verschüttet und wurde nur wenigen Eingeweihten immer weiter gegeben.

Es ist immer noch da und wird heute von mehr und mehr Menschen wiederentdeckt.

Diese Inspiration ist bei uns vergleichbar mit dem Awen aus der druidischen Tradition, wo durch Gott oder Göttin Wissen vermittelt wird, was dann schlagartig – blitzartig auf uns zukommt.

Auch der Rückzug, das abgeschottet sein, die Versenkung in eine tiefe Meditation und das Fasten sind übliche Techniken, hier auch in Europa, um Wissen oder um Erleuchtung zu erhalten.
Sie können also – und dürfen auch davon ausgehen und anerkennen, dass auch wir Europäer unsere eigenen Tradtionen zu heilen und Kraft zu übertragen, haben. Wir verfügen über eigenes Heilwissen.

Für mich manifestiert sich das alles in den Begriffen aus der keltischen Überlieferung Nwyfre (die Lebenskraft, für das, was uns Leben gebracht hat, die Seele) und das Awen (die göttliche Inspiration, das was uns nach vorne bringt, die Begeisterung, in uns erweckt).

Was kann uns also das Awen-Reiki geben?

Welche Unterschiede gibt es gegenüber dem traditionellen Reiki? Im Awen Reiki arbeiten wir mit der Energie des Ortes, also dort, wo wir geboren sind, mit der wir aufgewachsen sind, mit der Kraft, die wir verinnerlicht haben, die uns inne wohnt. Es ist die Kraft, die uns trägt, nährt und hält, die uns das Leben gibt.

Nwyfre ist das dasselbe wie das Chi der Chinesen oder das Od. Die Energie ist überall, sie folgt unserer bewussten Fokussierung. Wir können mit unserem Bewusstsein, mit unserer Aufmerksamkeit, das Nwyfre, die Energie steuern und leiten, sodass sie dorthin kommt, wo wir sie gerade in diesem Moment besonders brauchen. Die Übertragung erfolgt durch Aufmerksamkeit und durch Handauflegen, durch Berührung.

Alles auf der Welt existiert durch das geordnete Nwyfre, es ist wie eine Matrix, wie ein Lebensplan. Ist dieses nicht mehr vorhanden, verflüchtigt sich das Nwyfre und alles zerlegt sich in kurzer Zeit in die vier Grundelemente, sprich: es zerfällt.

Das Nwyfre kann gesteuert werden, es ist insofern gestaltbar und mittels Geistheilung auch übertragbar. Wir können es visualisieren, wir können damit arbeiten, es ist spürbar. Wir können damit im Geiste durch den Körper wandern und wir können es bewegen, weiterreichen, wir können es als kribbeln spüren.

Wir nehmen es auf durch die Haut, durch die Atmung, durch unsere Energiezentren, durch die Chakren und leiten es in jegliche Zelle mit hinein. Und wenn diese Energieversorgung gestört wird, dann tritt eine Blockade auf oder eine Krankheit. Wir können uns stärken durch Reiki-Übungen oder durch Meditationen, wie eine Lichtkörper-Übung. Nwyfre ist also die spürbare, vitalisierende Energie des Lebens.

Das Awen wiederum ist mehr spirituell, es kann nicht bewusst gesteuert werden, es kommt unverhofft, vor allem immer dann, wenn wir uns geistig leeren, in einer Meditation versenken, an nichts denken, dann kommen die Gedankenblitze, die Momente der Inspiration zu uns. Dann allerdings, wenn diese Idee uns erreicht, kann es eine erhöhte Nwyfre-Aufnahme auslösen, man fühlt sich gestärkt und voller Kraft um genau diese Idee, diesen Impuls umzusetzen.

Auch wenn wir uns verlieben ist dies so, denn Verliebte sind meist voller Tatkraft, voller Energie, manchmal sogar berauscht. In diesem Zustand ist auch das Nwyfre besser formbar und übertragbar. Muster, Vorschriften und zensierende Gedanken sollten unseren Geist so wenig wie möglich belasten. Sich selbst viel Freiheit erlauben, das bleibt das Wirken von Awen und Nwyfre spürbar.

Ein Grund, warum unsere Vorfahren ihre Erkenntnisse nicht aufgeschrieben haben, ist, dass das niedergeschriebene Wort missverständlich sein kann und verwirren und auch bestimmte Regeln vorgeben. Eine mündliche Lehre ist immer freier und kann leichter verstanden und umgesetzt werden. Wir wollen zuweilen gerne an etwas festhalten weil wir denken, dass die Buchstaben magisch sind und endgültig. Das Nwyfre ist symbolisch dem Luftelement zugeordnet, sie schwingt darin mit und erreicht uns.

Wenn wir heilerisch tätig sind, verwenden wir auch spezielle Atemtechniken, z. B. bei der Reiki-Einweihung, um den Fluss des Nwyfre zu konzentrieren. Nwyfre wird aber dann doch über Energiezentren, über die Handinnenflächen wie beim Reiki, weiter gereicht an die Empfänger. Es bleibt dabei, es muss viel beobachtet, viel ausprobiert werden.

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© Treffpunk Meditation Rolf Blum, Celle